VÖ: 28. Januar 2011 Rising Records
Das kleine britische Label Rising Records hat nach wie vor ein Händchen für (neue) Extrem Metal Bands - auch außerhalb des Vereinigten Königreiches. Inarcadia ist eine junge Band aus Österreich, die rund drei Jahre nach ihrer Gründung nun mit "Among mere mortals" ihr Debüt-Album präsentiert. In gerade mal 33 Minuten pflügt man sich durch zehn Songs, die sich irgendwo zwischen technischem Metalcore, progressivem Hardcore und immer wieder aufblitzenden Mathcorepassagen bewegen, die in ihren besten Momenten an The Dillinger Escape Plan oder auch War From A Harlots Mouth erinnern. Allerdings agiert man bei weitem nicht so verfrickelt. Die Songs sind weitgehend klar strukturiert, ohne dabei jedoch glatt und eingängig zu wirken, und die Gesamtstimmung ist entsprechend bedrohlich und düster. Das spielerische Können der Combo, die sonst durchweg brachial zu Werke geht, zeigt sich nicht nur im akustischen Instrumentalstück "Artifact", sondern auch im atmosphärischen "Clockwork". "Amongst mere mortals" ist ein rumdum gelungenes Debütalbum, von einer Band, von der man zukünftig hoffentlich noch einiges hören wird. (maz)
- 7,5/10 -
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