IN MOURNING - Monolith

VÖ: 22. Januar 2010
Pulverised Records

Das nenne ich mal eine Zwickmühle. Wenn diese Schweden zu großen Momenten mit spartanischen Melodien und Breitwandriffs aufbrechen, kann man trotz der harschen Vocals schon mal ins Träumen geraten. Moderne (Metalcore-artige) Downbeats sind zwar nicht jedermanns Sache, haben aber als Gegenpol einen gewissen Reiz. Das Ganze dann aber noch mit Progressivem zu untermalen, wirft dem Hörer doch einige Steine in den Weg. Würden die Jungs das lassen, fehlt den genannten Träumpassagen wiederum das Quentchen Erhabenheit, um sich mit den Szenegrößen messen zu können. Swallow the Sun (just vor 1 ½ Monaten) haben das besser drauf, Mercenary definitiv auch (In Mourning haben bloß kein Goldkehlchen an Bord) und In Flames (zu denen man im Chorus des Openers schielt) erst recht. Was für ein Dilemma. (sw)

- 6,5/10 -



 



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