VÖ: 29. April 2011 Massacre Records
Das Wechselspiel aus harten Beats mit bratenden Gitarren und einem cleanen Refrain ist meines Erachtens ausgelutscht. Der "Modern Thrash Metal" dieses griechischen Quartetts ist einfach ausgedrückt ziemlich belanglos. Die meisten Songs beginnen verheißungsvoll mit einer zügigen (teils klassischen) Thrash Eröffnung. Dann wird durch Groove die Verbundenheit zu den 90ern präsentiert und spätestens wenn Sänger/Gitarrist George T. zum Refrain ausholt, möchte er was sein? Metallica, Trivium, Linkin Park? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall bremst das die gesamte Chose jedes Mal wieder aus, weil hier trotz spielerischen Fähigkeiten mit null Innovation gearbeitet wird. Manchmal erinnern mich Passagen an die erste Scheibe der schwedischen Dampframme Face Down - mit dem Ergebnis, dass ich mir eben diese viel lieber anhöre. Um mal Bandnamen und Albumtitel zu zerpflücken: "Innen tot" und "tot gewähltes Chaos" … nun chaotisch ist die Scheibe nicht. Das macht sie aber auch nicht besser, weil sie selbst zur Blütezeit des modernen Groove Thrash nur eine Nummer gewesen wäre. (sw)
- 5,5/10 -
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