VÖ: 22. August 2008 Century Media
Ist mir doch egal, was der Rest der Welt dazu sagt. Ich bin ein Metal-Fan und ich schreibe für ein Webzine (vor dem Internet hieß so was ja FAN-zine). Da muß der Enthusiasmus auch mal Auslauf haben und als geneigter Into Eternity-Fan (meine ewige Nr. 2) finde ich "The incurable tragedy" einfach wieder nur anbetungswürdig! Chuck Schuldiner (R.I.P.) hätte Band-Leader Tim Roth und seine Mannen wirklich geliebt. Erinnert doch so manche Passage immer wieder an spätere Death. Progressive Spitzfindigkeiten so weit das Auge reicht, gepaart mit einem gnadenlos mitreißenden Death/Thrash-Fundament und von geilen genre-übergreifenden Vocal-Duellen gekrönt, die die Metalwelt eben nur von den Kanadiern kennt. Was mich am meisten für die Band freut ist die Tatsache, dass das Aufnahme-Line-Up von "The incurable tragedy" das selbe ist, welches sich in den letzten zwei Jahren den Allerwertesten in den USA und Kanada abgetourt hat. Die Einheit ist unüberhörbar und sorgt dafür, dass man sich in allen Bandsegmenten zu Höchstleistungen anspornt und das dann auch noch wie selbstverständlich in einem Guss im Studio eintrümmert. Man muß es einfach gehört haben. Sonst begreift man es einfach nicht. Jungs, falls ihr das lest - ich liebe euch auf ewig für diese unvergleichliche Musik. Es wird Zeit, dass Into Eternity wieder mal hierzulande zu sehen sind. Und der Rest der Welt kann mich mal! (sw)
- 10/10 -
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