IRDORATH - Dekonstrukteur des Fleisches

VÖ: 27. Januar 2012
Massacre Records

Nach diversen Besetzungswechseln veröffentlichen die Österreicher Irdorath mit "Dekonstrukteur des Fleisches" ihr zweites Album. Darauf zu hören gibt es Black/Trash Metal, der - zumindest vom Musikalischen her - durchaus ein bisschen an Unlight erinnert. Die bitterbösen deutschen Vocals und Texte lassen zwar zwangsläufig gewisse Vergleiche mit Eisregen zu, aber musikalisch legen die Ösis mehr Wert auf Geschwindigkeit, massive Riffs und Gitarrenmelodien. "Freitodzwang" oder "Das stolze Tier" sind tiefschwarze Walzen, während "Fleischgewordener Antigott" und der Titelsong mehr auf der Thrash-Schiene fahren. In wie weit man die Titel und Texte noch als "krass" empfinden mag, ist natürlich Ansichtssache, aber sie dienen scheinbar ohnehin mehr dazu, das schwarzmetallische und böse Image zu untermauern. "Dekonstrukteur des Fleisches" ist ein gutes zweites Album einer interessanten Band - nicht mehr und nicht weniger. (maz)

- 7/10 -



 



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