IRON FATE - Cast in iron

VÖ: 02. Juli 2010
Massacre Records

Nach "glänzenden Demobesprechungen in der europäischen Metal-Presse" (O-Ton Presseinfo), konnte die Truppe aus dem Großraum Goslar einen Deal mit Massacre Records an Land ziehen, und mit "Cast in iron" steht nun das Debutalbum des Quintetts bereit.
Was Artwork und Bandname bereits vermuten lassen, bestätigt sich auch bei den Songs: Hier regiert der klassische Heavy-/Powermetal, wobei besonders positiv die amerikanische Schlagseite auffällt. Der eröffnende Titelsong (nach dem Intro), klingt wie eine Mischung aus Judas Priest und Iced Earth zu Zeiten von Tim Owens - vor allem die stimmliche Ähnlichkeit von Ausnahmesänger Denis Brosowski ist mitunter verblüffend. Mal stösst er in höchste Regionen von eben Tim Owens oder auch Ralf Scheepers (Primal Fear) vor, um im nächsten Moment so melancholisch, fast schon zerbrechlich wie Warrel Dayne (Nevermore) zu klingen - vor allem bei den langsamen "Imagine a better world" und "Painful sorrow". Der eine oder andere Song bewegt sich zwar eher im oberen Mittelfeld ("Lightning bolt"), aber die Produktion ist kraftvoll, und die Songs sind meist wirklich packend, und fernab von üblichen deutschen Powermetal-Klischees. Was bleibt, ist ein wirklich starkes Debut einer interessanten Band aus deutschen Landen - es muss ja schließlich nicht immer alles aus den USA kommen. (maz)

- 7,5/10 -



 



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