KITTIE - In the black

VÖ: 23. Oktober 2009
Massacre Records

Die "originellste und härteste All-Girl Band der Metal-Szene" (O-Ton Presseinfo) ist zurück ... Kittie aus Kanada, die mit ihren ersten vier Alben bereits über 1,2 Millionen Exemplare verkaufen konnten und - zehn Jahre nach ihrem Debütalbum "Spit" - nun mit "In the black" ihr fünftes Werk abliefern.
Nach dem Intro geht's mit "My plague" gleich mit einem Hauch Metallica ("For whom the bell tolls" lässt grüssen) in die Vollen. Sängerin Morgan Lander grunzt und singt sich äußerst routiniert durch die elf Songs - und klingt manchmal wie eine Mischung aus Sabina Classen (Holy Moses) und Angela Gossow (Arch Enemy) auf irgendeinem Drogentrip. Herrlich krank, manchmal etwas schräg, musikalisch irgendwo zwischen Slipknot'schem Nu Metal-Wahnsinn ("Forgive and forget"), Powermetal-ähnlichen Doublebass-Nummern ("Now or never"), MTV-kompatiblen Mini-Hits ("Die my darling") und Midtempo-Songs ("Sorrow I know", "Sleepwalking"). Musikalisch sauber eingehämmert, spielerisch wirklich gut, die Songs durchweg auf hohem Niveau ... nur sollte man auf den klaren Gesang ruhig ganz verzichten, denn der könnte auf Dauer für leichte Ermüdungserscheinungen sorgen. Alles in allem aber ein durchweg gutes und abwechslungsreiches Album einer wirklich interessanten Band, die ihre Einflüsse (laut eigener Aussage) vom 70er/80er Classic Rock bis hin zu Metallica, Death und Carcass bezieht. (maz)

- 7/10 -



 



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