LIONS SHARE - Emotional coma

VÖ: 15. Juni 2007
AFM Records

Ganze 6 Jahre hat es gedauert, bis die Schweden nach "Entrance" (2001) mit "Emotional coma" nun ihr 5. Album präsentieren. Und in der Zwischenzeit hat sich verdammt viel getan im Hause Lions Share. Nach diversen Besetzungswechseln wurde auch der Sound komplett umgekrempelt. Aus dem einstigen keyboardlastigen und teils progressiven Hardrock wurde schnörkelloser und griffer Metal. Auffällig dabei vor allem das grandiose Gesangsorgan von Astral Doors-Sänger Patrik Johansson, der sich stimmlich irgendwo zwischen Ronnie James Dio und Jorn Lande (Ex-Masterplan) bewegt.
Nach dem ersten Durchhören erweisen sich einige der Songs zwar als ein wenig sperrig, da Eingängigkeit und Melodie ein bißchen zu fehlen scheinen, aber im Laufe der Zeit erschliessen sich immer mehr die feinen und genialen Einzelheiten, und das Album wächst nach und nach mit dem Hören. Speziell solche refrainstarken Songs wie "Trafficking" oder "Hatred's my fuel" stechen hierbei besonders positiv hervor.
Als Gastmusiker konnte man Glen Dover (Megadeth) und Bruce Kulick (KISS) verpflichten, und abgerundet wird das Album durch die Neuinterpretation des Angel Witch-Songs "Sorcerers".
Alles in allem eine mehr als runde Sache, ohne einen einzigen Durchhänger, und auf konstant hohem Niveau. (maz)

- 8/10 -



 



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