LIONS SHARE - Dark hours

VÖ: 27. März 2009
Blistering Records

Label- und Line Up-Wechsel können manchmal tödlich sein für eine Band. So ist von Lions Share 1995 nur noch Gitarrist und Chefdenker Lars Chriss übrig, der die musikalische Fahne oben hält. Der knackig-zackige Opener "Judas must die" liefert mir auch 218 Sek. geballte Power, um dem Schweden keine Schwäche zu unterstellen. Obendrauf macht Sänger Patrick Johansson (Astral Doors) gerade diesen Song mit seiner "DIO meets bißchen Tim Owens"-Mischung zum Knaller. Und zusammen hält sich dieses Grundrezept auch in den folgenden 10 Tracks ... nur irgendwie eine kleine Etage drunter - als hätte mehr drin sein können. Gerade vom Gitarrenspiel hätte ich mir etwas mehr Mut zum Risiko erwartet. Aber wisst ihr, "Dark hours" ist ja nun alles andere als schlecht und Freunde des Vorgängers "Emotional coma" werden auch hier gut bedient. Da ist nur dieser letzte Funke, der - zurück zum Anfang - mir beim Opener ins Ohr sprang und trotz Muntermachern wie "Demon in your mind" oder der Heaven & Hell-Verbeugung "Heavy cross to bear" nicht entzünden wollte. Fast ein bißchen schade. (sw)

- 7,5/10 -



 



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