VÖ: 24. Oktober 2008 GUN Records
Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn ich sage, daß das nunmehr 4. Album der finnischen Monster-Rocker mit äußerst großer Spannung erwartet wurde. Nach den immensen Erfolgen im Jahre 2006 (Gewinn des Grand Prix, das Vorgänger-Album "The arockalypse" knackte die deutschen Top 10, die Single "Hard rock hallelujah" sogar die Top 5), sind die Erwartungshaltungen und vermutlich auch der Druck entsprechend hoch. Nach den beiden Vorab-Singles "Beast loose in paradise" und "Bite it like a bulldog" gibt es nun also endlich neues Lordi-Material in Album-Länge. Das finnische Quintett um Mastermind und Chef-Monster Tomi Putaansuu liefert auf "Deadache" zu 100% ganz genau das ab, was man auch erwartet hat. Das sehen die Fans sicherlich höchst erfreut und positiv, ich bin da aber dann doch eher etwas skeptisch. Zwischen dem ganzen soliden Hardrock, der sich spielerisch und auch atmosphärisch durchaus auf hohem Niveau befindet, hätte ich mir doch noch ein paar Innovationen und/oder Experimente gewünscht. Letztendlich sieht es nun also so aus, daß "Deadache" ein grundsolides und absolut typisches Lordi-Album geworden ist, das die Fans zwar lieben werden, die bisherigen Kritiker aber vermutlich auch noch mehr in ihrer Abneigung bestätigen wird. Und ich bin leider auch nicht so wirklich überzeugt. Da wäre vermutlich noch mehr drin gewesen. (maz)
- 7/10 -
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