VÖ: 10. September 2010 Witching Hour Productions
Jesses nee. Das ist ja noch kauziger als Master. Nur leider nicht so durschlagend, aber ähnlich alt. 1987 gegründet, und zehn Jahre später wieder auf Eis gelegt. Nun soll es doch wieder ein Longplayer sein, und der klingt meines Erachtens nach genau so, wie die Band wohl damals schon geklungen hat. Old school Thrash/Death im Stile von alten Sepultura oder heutigen Claustrofobia. Groovige Ausschläge hat man ebenfalls zu verzeichnen - so wie etwa bei "Private religion" mit seinen leichten Pro Pain-Anleihen. Und immer wieder haben die Jungs Spaß daran, den Hörer mit durchgeknallten Songstrukturen zu verwirren oder wahlweise zu überraschen. "Worm" oder "They'll bury" sind solche Beispiele, bei denen ich eher das Gefühl habe, als wolle die Band eine durchgehende Bison-Herde auf Crack vertonen. Die teilweise dissonanten Gitarren und das (zugegeben) originelle, bullige Gebelle von Sänger Rob Bandit tun da ihr Übriges dazu. Den erkennt man bestimmt aus Tausenden. Gleichzeitig erinnert er mich fatal an den Sänger des 91er Albums "Contamination rises" der Franzosen No Return. So oder so - durch den genannten "Wahnsinn"-Aspekt wird man es vielleicht mit "Acceptance of death" bei eingefleischten Old school-Freaks schwer haben. (sw)
- 6/10 -
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