MALEVOLENT CREATION - Invidious dominion

VÖ: 27. August 2010
Massacre Records

Das Album ist bei 10 Songs plus Intro mit 36 Minuten auch nicht gerade lang, also fassen wir uns kurz: Auf dem elften Malevolent Creation-Kracher regieren vornehmlich zwei Dinge: Das Riff und der Beat. Der Fünfer aus Fort Lauderdale jagt durch die Songs, als wäre das Finanzamt hinter ihnen her - ein Hoch auf Drummer Gus Rios. Es schleichen sich vielleicht mal ein paar "langsamere" Parts zum groovigen Bangen ein, und vereinzelt gibt es auch Soli, aber die Gretchenfrage ist nur, ob ein Song einfach alles platt walzt, oder ob mit kleinen Spitzfindigkeiten etwas präziser, aber nicht minder tödlich trifft. Das mögen einige dieses Mal vielleicht stumpf finden, und ja, die Band hat bereits bessere Alben veröffentlicht. Doch so eine Dampframme muss man auch erst mal auf die Naht bekommen. Was "In cold blood" in Sachen Death/Grind war, ist "Invidious dominion" im Bereich Death/Thrash. Kompromisslos, voll auf die Zwölf, und trotzdem mit einer Klasse und einer brachialen Gewalt, bei der alle Nachwuchs-Brutalos sich erst mal wieder im kleinen Gitterbettchen verstecken. Und Brett Hoffmann singt das Schlaflied … (sw)

- 8/10 -



 



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