VÖ: 28. August 2009 Agonia Records
Auch im Black Metal haben Italiener offensichtlich einen Hang zu Atmosphäre und Epik. Denn jedes Mal, wenn Malfeitor beginnen, Tiefgang zu produzieren, wird "Incubus" trotz meist hohem Tempo richtig interessant und zeigt verdammt gute Ansätze (u.a. die starken "Typhonian gods" und "Into the qliphot of golachab"). Setzt man dann eher auf pure Raserei und versucht technische Breaks umzusetzen, rauscht es am Ohr vorbei. Da steckt man als Böse-Fan in einem echten Dilemma und hofft, daß die Mannen um Aboym-Chef M:Fabban in Zukunft den ihre Stärken noch besser ausspielen. Aber gut, daß diese Stärken auf ihrem zweiten Output schon die Mehrheit haben. Denn Können und Produktion sind voll im Schwarzen (böse für "grünen") Bereich. (sw)
- 6,5/10 -
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