MESSENGER - See you in hell

VÖ: 09. September 2011
Massacre Records

Das immerhin schon 5 Jahre alte Debütalbum ("Under the sign", 2006) bescherte der saarländischen Truppe u.a. Auftritte beim Keep It True VII, dem Headbanger's Open Air, sowie Support-Shows für Majesty, Axxis oder auch Running Wild. Für Unwissende wie mich, denen diese Band bis dato gänzlich unbekannt war, deutet dies bereits grob auf die musikalische Richtung der Band, sowie auch des nun vorliegenden zweiten Albums "See you in hell" hin. Klassischer deutscher Stahl, wie man ihn kennt und wie ihn Besucher der o.g. Shows sicherlich lieben werden. Da wird zwar ausnahmslos jedes Klischee mitgenommen und auch das Fass mit Pathos läuft bereits über, aber irgendwie schafft es die Quintett, dies alles durchaus recht sympathisch und gefällig zu verpacken. Musikalisch gibt es wirklich nichts auszusetzen, da sitzt und passt alles, inklusive der amtlichen Produktion. Sänger Siggi Schüßler ist zwar ein wirklich guter Sänger, aber mir persönlich sagen sowohl seine extrem hohen Töne ("Make it right"), als auch seine tiefen fast-schon-Growls ("The prophecy", "Alien autopsy") so gar nicht zu. Darüber hinaus hätte man sich die Helloween-Nummer "Dr. Stein" wirklich sparen können (man kratzt nicht mal entfernt am Original) und ich bin wirklich froh darüber, dass mir die beiden Bonustracks der Digi-Version dieses Album nicht vorliegen, denn auf das grenzwertige "Tod dem DJ" kann man nun wirklich verzichten (auch wenn dieser Song inklusiver des Köpfens einer DJ-Puppe zu jeder Messenger-Show dazugehört). Insgesamt eine kurzweilige und nette Angelegenheit mit ein paar Schwächen. (maz)

- 6,5/10 -



 



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