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MIND KEY - Pulse of a graveheart

VÖ: 03. Juli 2009
Frontiers Records

Ab in die nächste Runde: Italien schlägt wieder zu und dieses Mal auch wieder vernünftig. Und wenn Mike Portnoy von Dream Theater schon sagt, daß diese Herren wirklich exzellent klingen (Mind Key waren der DT-Support in Italien 2004) - hey, wer will da widersprechen. Nach dem Genuss von "Pulse for a graveheart" werde ich das mit Sicherheit nicht. Denn trotz der Vorgabe des modernen, angeproggten Metal mit Versatzstücken des klassischen Rock und dezentem 80er AOR-Feeling ist keine Sekunde dieser knappen Stunde langweilig. Allein der flotte Opener "Sunset highway" bietet genügend Zündstoff, um den Rest von "Pulse for a graveheart" erkunden zu wollen. Alle Songs (darunter zwei Longtracks mit 8 bzw. 9 Minuten) sind vielschichtig und dynamisch umgesetzt. Die ganz großen Refrains für die Ewigkeit sind zwar noch nicht dabei, aber jedenfalls wird nicht versucht, auf Krampf klischeebeladene Hits zu schmalzen. Dafür trägt die Band einfach zu viel Anspruch in sich, den sie gekonnt umzusetzen weiß.
Und falls sich jemand wundert, am Mikro steht nicht ex-Tad Morose Sänger Urban Breed. Der Mann heißt Elio Fierro Jr. und macht seinen Job richtig klasse. Aber diese Ähnlichkeit... (sw)

- 8/10 -