VÖ: 25. Januar 2008 Drakkar
Was wird das denn Jungs? Bekommen The Black Dahlia Murder bald Gesellschaft? Den Vergleich mit den Amis habe ich bereits beim selbstbetitelten 2006er Debüt attestiert. Doch Misery Speaks wollen offensichtlich gleich von Anfang an ihre eigene Schiene fahren und schalten - nur auf den ersten Blick - einen Gang zurück um ihre Stärken erst besser zu konzentrieren und um sie dann noch besser und effektiver auszuspielen. Ein fast schon simpler Song wie "To my enemies" trifft ohne Umwege voll ins Schwarze und wird jeden Fan des melodischen Schwedentodes in die Knie zwingen, falls er nicht gerade mit Rübe schütteln beschäftigt ist. Eines ist "Catalogue of carnage" nämlich zu jeder Zeit: Heavy as hell, keine Ruhepause für den Nacken und dazu die genretypischen Gitarrenharmonien. Alles zur absoluten Zufriedenheit. Da darf die Band im Mittelteil von "Lay this burden down" auch gerne mal derbe nach Amon Amarth klingen. Macht nix. Solange man diesem Album nicht den Stempel Metalcore aufdrückt, ist alles okay. Das sucht man nämlich hier vergebens. (sw)
- 9/10 -
|
|
|