MUTINY WITHIN - Mutiny Within

VÖ: 07. Mai 2010
Roadrunner Records

Es liest sich fast wie im Märchen: Mutiny Within aus New Jersey starteten 2002 als Children of Bodom-Coverband, wurden dann später durch ein YouTube-Video (!) auf den britischen Sänger Chris Clancy aufmerksam, der daraufhin seinen Job bei einer Telefongesellschaft aufgibt, in die USA übersiedelt, und von da an den Job am Mikrofon übernimmt.
Kommen wir zur Musik: Im Presseinfo spricht man von einem "rundum Facelifting des modernen Metals" - und das kann man von zweierlei Seiten sehen: Keine Ecken, keine Kanten, keine markanten Züge - das selbstbetitelte Debutalbum wirkt sehr rund, eingängig und aalglatt. Die sechs Herren verstehen es aber zweifelslos, große Melodien und Refrains zu schreiben, Sänger Chris Clancy kann sowohl bei den tiefen Growls, als auch bei den clean gesungenen Passagen überzeugen, und nicht zuletzt klingt die Truppe (vermutlich aufgrund ihrer musikalischen Anfänge) sehr finnisch, und erinnert nicht nur beim Keyboard oftmals an Children of Bodom. Aber davon ist man noch ein ganzes Stück entfernt. Tracedawn + Children of Bodom light + ein paar moderne Momente - so in etwa klingen Mutiny Within. Songs wie das eröffnende "Awake" oder das rasante "Lethean" sind wirklich gute Songs, aber von "elf Killertracks" (O-Ton Presseinfo) ist man noch weit entfernt. Noch - denn da steckt durchaus mehr Potential drin. (maz)

- 7,5/10 -



 



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