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 | MY BLACK LIGHT - Human maze |
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VÖ: 28. Oktober 2011 Massacre Records
Wer bei Dark/Goth Metal mit einer Sängerin dankend abwinkt, braucht an dieser Stelle eigentlich gar nicht erst weiterlesen. Allen anderen sei zu Beginn kurz gesagt, dass My Black Light aus Mailand/Italien kommen und "Human maze" ihr erstes Album ist. Nicht zuletzt die Tatsache der Herkunft, sondern auch die oftmals etwas tiefer gestimmten Gitarren lassen natürlich immer wieder mal Vergleiche mit Lacuna Coil aufkommen. Dazu gesellen sich teils deutliche symphonische Elemente in bester Epica-/Nightwish-Manier (wie u.a. bei "Detriny" oder "Noise for sale"), und die Tatsache, dass hier und da zeitgleich mit Sängerin Monica Primo zusätzlich männliche Growls zu hören sind (von Keyboarder Rodolfo Coda Bertetto) lässt einen darüber hinaus auch öfter an Leaves' Eyes denken. Doch trotz dieses wohlklingenden Namedroppings muss man auch zugestehen, dass My Black Light die eben genannten Band qualitativ nicht erreichen. Gute Ansätze sind zweifelsfrei viele vorhanden, aber so einige Songs sind wirklich arg grenzwertig: Monica's mittelprächtiger Gesang bei "The abstainer", das gruselige Pianogeklimper bei "Inner world" oder auch eine vollkommen belanglose Nummer wie "Deadline" ziehen diese Scheibe leider nach unten. Und kritisch wird's natürlich dann, wenn die beiden besten Songs des Albums die beiden abschließenden Coverversionen sind: Das italienisch gesungene "Ti sento" (der 80er-Jahre-Gassenhauer von Matia Bazar), das zweifelsfrei absolut gelungen ist, sowie Toni Braxton's "Unbreak my heart" (1996), wo man - ebenfalls ganz passabel - aus einer Ballade eine ziemlich flotte Rocknummer gemacht hat (auch wenn sich Sängerin Monica eingestehen muss, das Original stimmlich um Längen verfehlt zu haben). Für ein uneingeschränktes "gut" reicht es insgesamt leider nicht... (maz)
-6,5/10 -
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MORTON - Come read the words forbidden MOURNING CARESS - Deep wounds, bright scars
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