VÖ: 27. Mai 2011 Peaceville Records
15 Jahre haben die führenden britischen DoomDeath-Trauerweiden an diesem Doppeldecker gefeilt. Qualität braucht eben seine Zeit. Wobei es sich bei "Evinta" mitnichten um ein metallisches Album handelt. Unter den kreativen Schwingen von Bal Sagoth-Keyboarder Johnny Maudling erleben wir eine kleine Zeitreise durch 20 Jahre My Dying Bride in symphonischer Form. Keine bloßen Orchester-Abklatsch-Nummern großer Hits, sondern ein Wiedersehen mit nur allzu bekannten Melodien oder Themen, verwandelt in sowohl düster, als auch besinnlich arrangierten Kompositionen, mit neuen Texten versehen, von Aaron Stainthorpe teils gesungen, teils gesprochen und durch die Französin Lucie Roche mit Sopran Opern-Gesang garniert. Ein sehr ambitioniertes Projekt, welches - trotz der Unerreichbarkeit der Original-Songs - vortrefflich umgesetzt wurde und den exzellenten Ruf der Briten weiterhin festigt. Und das obwohl die Zielgruppe aus rein instrumentaler Sicht dieses Mal eigentlich nicht im Metal-Lager zu finden ist. Sehr stark! (sw)
- 9/10 -
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