VÖ: 02. Oktober 2009 Pulverised Records
Pulverised Records haben echt ein Händchen für geile Death Metal-Scheiben. Nach Sanctification und Bone Gnawer darf sich der geneigte Fan auf einen weiteren amtlichen Donnerschlag allererster Kajüte freuen. Ähnlichkeiten des Albumtitels zur aktuellen Vader-CD sind wahrscheinlich Zufall, dafür ist die kompromisslose Handschrift der Polen-Deather auch hier Dreh- und Angelpunkt. My Own Grave aus Schweden wühlen sich auf ihrem zweiten Longplayer wieder metertief durch die Death Metal-History - amerikanisch und schwedisch - und geben der Chose einen 2009er Anstrich. Zwischendurch mal ein furztrockenes Thrash-Riff eingebaut ("Cerecloth"), melodisch-effektive Soli gezockt ("Exhumed to be buried") oder wirklich ganz tief vor der Heimat verbeugt ("Incineration"). Ansonsten Riffs en masse, garniert mit tiefen, aber verständlichen Vocals und irre unbarmherzigen Drums. So muss sich ein Death Metal-Album heutzutage anhören. Einfach ein unwiderstehlich brutales und geiles Teil für Fans von Vader, Malevolent Creation oder auch Vomitory. Das dachte sich auch Dan Swanö und machte mit seiner bärenstarken Produktion diese 35 Minuten zum nacken-provozierenden Erlebnis. (sw)
- 8/10 -
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