NECRONAUT - Necronaut

VÖ: 22. Oktober 2010
Regain Records

Ex-Dismember-Drummer Fred Estby reiht sich nun auch in die Riege derer ein, die ein Album mit vielen Sängern zusammenbauen … und das ist richtig geil! Durch zehn Songs plus Intro lebt Estby seine Vorliebe für die Bands aus, die für ihn quasi lebenswichtig waren/sind. Und da zieht sich der Bogen von den Urvätern des Metal - Black Sabbath und später Iron Maiden - hin zu den Protagonisten des Black Metal - Venom und Bathory. Bei der Auswahl der Sänger ging Estby sehr sorgsam vor. Von Watain's Erik über Nifelheim's Hellbutcher bis zu Graveyard's Joakim Nilsson und JB von Grand Magus. Dass die Songs sauber auf die Stimmen zugeschnitten sind, konnte man sich denken. Ist aber trotzdem nicht immer der Fall. Klar, wenn Chris Reifert (Autopsy) schon dabei ist, klingt "Infecting madness" natürlich richtig geil krank. Bei "Tower of death" klingt Nicke Andersson z.B. aber gar nicht nach dem, was man von Entombed's "Clandestine" noch kannte (ja, er war es - das ist offiziell!), und "Rise of the sentinel" mit Tomas Lindberg ist auch kein At The Gates-Tribute. Sogar Estby selbst gibt sich die Ehre und hätte mit Sicherheit in einer 80er Thrash-Band einen guten Frontmann abgegeben.
"Necronaut" ist quasi Probot für Death Metal-Freaks und für die Dismember-Anhänger, denen die traditionellen Einflüsse auf "Massive killing capacity" nichts ausgemacht haben. (sw)

- 8/10 -



 



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