NEKROMANTHEON - Rise, Vulcan Spectre

VÖ: 20. Januar 2012
Indie Recordings

Donnerkiesel! Die wollen es aber mit aller Gewalt wissen. Nekromantheon legen nach ihrem Debüt "Divinitiy Of Death" ein Album vor, welches selbst die etablierten Zweite Welle-Thrasher (u.a. Warbringer, Suicidal Angels, Evile und auch meine geliebten Havok) gehörig das Fürchten lehren wird. Nun, das schwedische Trio ist retro durch und durch und macht auch keine Anstalten, sich irgendwie an die Moderne anbiedern zu wollen. Das fängt bei der Produktion an und hört beim mordsmäßigen Hall auf den bellenden Vocals auf. Die Hard-Jünger mit einem Thrash-Schrein aus Dark Angel, Possessed, Rigor Mortis (ja, ich wiederhole mich bereits im zweiten Review) und ähnlichen Verdächtigen der Achtziger werden vor Euphorie glatt ihre Wohnungseinrichtung zertrümmern. Das pfeilschnelle, lebendige, aber präzise Offbeat-Massaker, die absolut furiosen Soli - alles ist mindestens genau so entfesselt, wie auf dem Debüt. Man merkt aber, dass das Trio fokussierter geworden ist und das macht sie so gefährlich. Diese Vibes erinnert mich auf skurrilen Wegen an die 1990er Underground-Perle "Beyond The Unknown" von Incubus. Einfach grandios!
Kurzum: Kollege Marco hat die neue Suicidal Angels und ich die neue Nekromantheon! Und alle Thrasher sind glücklich und können das neue Jahr mit ordentlich Rabatz beginnen. (sw)

- 8,5/10 -



 



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