NERVECELL - Psychogenocide

VÖ: 29. April 2011
Lifeforce Records

Das macht Laune! Zum Monatsabschluss noch das neue Lebenszeichen von Nervecell. Die Dubai Deather hatten mich schon mit "Preaching venom" (2009) mächtig beeindruckt und knüpfen dort mit ihrem nunmehr vierten Album "Psychogenocide" nahtlos an. Ihr amerikanisch geprägter Death Metal hat weiterhin eine faszinierende Note und die arabischen Wurzeln flechten sich auf angenehm subtile Art (und nicht aufgesetzt plakativ) in die abwechslungsreichen Songs ein. Neben den immer noch vorhandenen Thrash-Versatzstücken ist es jedoch abermals die Gitarrenabteilung, die dem Hörer immer wieder die Ohren öffnet. Die Songs leben geradezu, was definitiv an den vielseitigen Riffs und Soli, aber auch an den ausgeklügelten Drums liegt. Songs wie "All eyes on them" (sehr catchy im Chorus), "Amok doctirne" (cooles End-Lead), den großen Titelsong oder das spezielle "Shunq (to the despaired … King of darkness)" darf man als gestandener Death Metal Fan nicht einfach links liegen lassen. Letzterer stellt für die Band sogar eine Premiere dar, weil sich Sänger James erstmals auf arabisch mitteilt, während die englischen Vocals von Nile-Koloss und Hobby-Ägyptologe Karl Sanders gegeben werden. Verkaufsfördernd? Mir egal - "Psychogenocide" ist so oder so ein einfach geiles Death Metal Album! (sw)

- 8/10 -



 



NORTHER - Circle regenerated
NEGURA BUNGET - Poarta de dincolo