VÖ: 26. März 2010 AFM Records
Neverland wurde 2006 von der griechischen Sängerin Iris Mavraki und dem türkischen Prog/Power Metal Act Dreamtone gegründet. Herausgekommen ist mit diesem zweiten Album ein Werk, das sich im leicht progressiven symphonischen Metal bewegt. Blind Guardian, Rhapsody (of Fire), hier und da auch ein bißchen Nightwish oder gar Dream Theater - nur eben alles einige Klassen drunter, denn Neverland haben diverse "Probleme": Sänger Oganalp Canatan (der die meisten Parts singt), hat eine völlig austauschbare, langweilige und gefühlsarme Stimme. Die Songs wirken über weite Strecken etwas konstruiert, manchmal auch etwas überladen, aber außer vereinzelten guten Ansätzen ("The voice inside"), kann man kaum einen Song besonders hervorheben, wobei hier am ehesten noch das ruhige und folkige "Will of god" genannt sein soll. Das Hauptproblem von "Ophidia" ist aber ganz klar die Produktion. Steril, kalt, glatt, und gänzlich ohne jeglichen Druck. "Ophidia" plätschert butterweich und ziemlich belanglos aus den Boxen. Wer das mag, okay. Mir reicht das überhaupt nicht. Und wegen eben dieser Mankos können dann auch diverse Gastmusiker wie Jon Oliva, Edu Falschi (Angra) und Urban Breed (ex-Tad Morose) nicht mehr viel reissen. (maz)
- 6/10 -
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