NIGHTINGALE - White darkness

VÖ: 08. Juni 2007
Black Mark

Gestartet wurde Nightingale 1995 eigentlich als Dark Wave/Rock-One-Man-Projekt von keinem Geringerem als Dan Swanö. Den kannten wir ja noch als Chefdenker von Edge of Sanity - einer der innovativsten schwedischen Death Metal Bands in den 90ern ("The spectrel sorrows", "Purgatory afterglow", "Crimson I + II"). Doch im Laufe der Jahre entwickeln sich Nightingale immer mehr zu einer richtigen Einheit. Vier herausragende Musiker (darunter auch Dans Bruder Dag) kreieren den unverkennbaren Sound der Band, irgendwo zwischen gradlinigem Progressive Rock, AOR, Wave-Mystik oder auch Seventies-Anleihen. Aber alles auf einem völlig eigenständigen Niveau, was man vor allem an der fast schon schwermütigen Leichtigkeit (ja - das geht!) merkt. Jeder Song ist zwar in irgendeiner Art melancholisch, aber man spürt förmlich die Lebendigkeit in jeder Sekunde Musik. Wen wundert es da, daß The Mission als Stein des Anstosses für den Beginn von Nightingale genannt werden.
Klarer Fall - Anspieltipp ist die gesamte Scheibe und ich bin froh, meiner Liebsten auch mal was Neues präsentieren zu können, wenn sie im Auto mal wieder "was Schönes" hören möchte. Auf Nightingale kann man sich halt verlassen. (sw)

- 9/10 -


 



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