VÖ: 24. Oktober 2008 Massacre Records
Ein Mann und vier Untote - das wäre doch viel kürzer, oder?! Egal, auf jeden Fall treiben ex-The Crown Fronter Johan Lindstrand und seine Mannen auf Album Nummer drei weiterhin ihr Unwesen im angeschwärzten Thrash-Bereich. Viel Neues höre ich auf "Grim tales" bloß nicht. Da schimmern gerne mal Slayer oder Machine Head durch und der dezente Schwarzwurzelanteil lässt auf eine ziemlich räudige Variante der klassischer agierenden Witchery schließen. Die ganze Chose wird aber so professionell in die Rillen gehämmert, daß die Wucht (starke Produktion!) und Entschlossenheit der Band das Fehlen von hitverdächtigen Nummern wieder aufwiegt. Mir persönlich gefallen die Nordlichter im Hochtempobereich zwar besser, aber ein Groovemonster wie "Death makes it all go away" ärgert den Nacken bestens. Ein kraftvolles Album - nicht mehr und nicht weniger - oder: Ein Album und elf "Grim tales" um mal wieder den örtlichen Friedhof zu planieren. (sw)
- 7,5/10 -
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