VÖ: 19. November 2010 War Anthem Records
Einen Bonuspunkt für Beständigkeit. Neben Purgatory und Obscenity (wo seid ihr eigentlich?) dürften Postmortem zu den bekanntesten Vertretern des deutschen Death Metal-Underground gehören, die ohne Rücksicht auf Verluste ihr Ding durchziehen. Das Berliner Bollwerk death-thrasht sich mit fast schon abartig geiler Rock'n Roll-Mantalität durch sein mit zehn Granaten (plus ein Intro) gespicktes fünftes Album, dass der Hörer nur noch erschlagen kapitulieren kann. Marschrichtung dürfte wohl das Sample am Anfang des höllischen "Chopped, shredded and grind to meatballs" sein - es muss weh tun. Und speziell die zahlreichen Doublebass-Attacken haben es da in sich. Zwar agiert man nicht auf einem Unsterblichkeits-Niveau wie der britische Panzer Bolt Thrower (die beim Hören nicht nur einmal ins Hirn schießen), aber zu derben Schellen wie "Dark new world", "Blood spangled banner" oder dem für die Bühne gemachten Smasher "Give us hate", lässt sich trotzdem ordentlich übers-Schlachten-Plateau wüten. (sw)
- 7,5/10 -
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