VÖ: 04. Mai 2007 Metal Blade
Das ist unheimlich. Eine Scheibe bei der ich gleich zwei Schocks hintereinander bekomme. Songtitel wie "We take it from the living" oder "In blood we trust" zusammen mit einen betenden Wolf auf dem Cover und Musikern, die wie vornehme Vampire aussehen - in meinen Ohren passte das in der ersten Sekunde nicht zu dem fast schon Normalo-Power-Metal, den ich da hörte. Und dann beim tieferen Ergründen kam der zweite Schock - verdammt noch eins, die Songs haben allesamt Biss (...samt Eckzähne!) knackige Refrains, eine sauberst drückende Produktion und einen obergeilen Sänger namens Attila Dorn, der auf seine klassische Ausbildung setzt und um einiges kraftvoller/voluminöser als so mancher seiner Möchtegern-Power-Quiek-Kollegen klingt. So ist es also passiert - ich bin im Powerwolf-Fieber. Mit dem gespenstischen Vampir-Konzept gewinnen die Songs ohnehin noch mehr an Tiefe ("When the moon shins red") und klingen trotz Mitgröhl-Faktor ("Saturday satan" oder "Vampires don't die") niemals affig oder unglaubwürdig. Wenn auch die musikalische Ebene nicht ganz die Selbe ist, würde ich die Hitdichte auf "Lupus dei" sogar glatt mit der Hammerfall-Debüt "Glory to the brave" vergleichen. Seeehr geil! Und jetzt besorge ich mir noch schleunigst den Vorgänger (und gleichzeitig Debüt) "Return to bloodred". Man, man, man - da schlägt das Headbanger-Herz mal wieder ganz hoch. (sw)
- 8,5/10 -
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