VÖ: 25. September 2009 Fastball Music
Auch wenn man auf dem dritten Album von Pump nicht wirklich was Neues findet, bin ich angenehmst überrascht, wie die Jungs aus dem Süden des Landes es schaffen, den Achtziger-Hardrock/Hair Metal irgendwie authentisch und plagiatfrei in die Rillen zu zimmern. Hauptamtlich dürfte das wohl an der ziemlich bratenden Gitarrenfront liegen, die durch die klare und druckvolle Produktion von Uwe Lulis (Rebellion, ex-Grave Digger) kräftig zur Geltung kommt. Außerdem ist Sänger Marcus Jürgens kein piepsiger Weichmeier, sondern ein Mann mit Können und Charisma in der Kehle. Kenner wissen das bereits aus seinen Tagen bei Brainstorm. Hier wird amtlich durch die Bude gerockt, und das mit einer Selbstverständlichkeit, die der Band schon so manch guten Tour-Slot einbrachte - u.a. mit Axel Rudi Pell, Queensryche, U.D.O. und Dokken. Und im November ist man schon wieder mit UFO unterwegs. Wenn das mal keine Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe ist!? (sw)
- 7/10 -
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