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REFLECTION - Advertising violence

VÖ: 18. Februar 2011
Fastball Music

Sängerwechsel, Stilverlagerung, Split, "Reunion" … andere Bands feiern mit solch einer Bio große Erfolge. Und ich kenne die nicht mal? Den aus NRW stammenden Reflection hört man auf jeden Fall die seit 1992 gesammelte Erfahrung an. Dies ist wieder eine dieser Scheiben, die ich trotz der deftigen Thrash/Speed-Basis, der Hinzunahme von klassischen Einflüssen (alte Iced Earth in "Rip and Slash") und abwechslungsreichem Songwriting nur mit einem Wort beschreiben kann - METAL! Das ist Headbangerstoff für den harten Kerl, der den Erwartungen des 2004er Debüts "Made in hell" mehr als gerecht wird. Die Herren Lehmann und Drescher riffen und solieren bis die Saiten qualen (inkl. dem Instrumental "Perplexity"), dass jedem Bay Area-Fan die Feder aus dem Hut springen müsste. Im Blickpunkt ist aber immer wieder Fronter Markus Radola (als würden Schmier und Chris Boltendahl des jeweils anderen Songs singen - geile Mischung), der - unterstützt von wuchtigen Backings - die entsprechende Power für die zehn packenden Songs mitbringt. Eine extrem runde Sache, die zumal auch noch herrlich undeutsch klingt. In diesem Monat definitiv eine Top-Überraschung! (sw)

- 8/10 -