VÖ: 25. April 2008 Alveran Records
Eine Mixtur aus Kataklysm (eher in manchen langsamen Momenten), Heaven Shall Burn (nicht so stark, aber ähnliche Durchschlagskraft), Machine Head (gelegentliches Riffing) oder Job For A Cowboy bzw. sogar Meshuggah (für beide nicht hektisch genug). So das Presse-Info. Und die Klammerbemerkungen dürften den Sound von "Two sides of a modern world" wohl in das richtige Licht gerückt haben, denn im Gegensatz zu so manch anderer Misch- oder Deathcore-Band liegen die Wurzeln dieser belgischen Truppe musikalisch auf der Old School- und bzgl. der Attitüde auf der New School-Seite. Soll heißen - Resistance sind im Grunde eine Death Metal Band mit Hang zu gut dosiertem Blast und mitunter geilem Death/Thrash-Riffing. Das Beste ist aber, daß sie in jeder Geschwindigkeitslage einen unwiderstehlichen Groove intus haben, der ohne Ende mitreißt. Wo schon starke Momente aufkommen ("Lifeless for nothing") und man mit einem simplen aber effektiven Chorus um sich wirft ("One last breath"), killt obendrauf der Titeltrack alles. Offenherzige Death Metal Fans sollten hier unbedingt mal beide Ohren riskieren und das nicht nur weil Frontkeiler Xerus manchmal sogar nach Chris Barnes in seinen unverständlichsten Zeiten klingt. Letztes Argument wäre dann noch die kräftige Produktion von Xavier Carion, den einige vielleicht noch als Gitarristen der belgischen Thrasher Channel Zero kennen. Alles zusammen gerechnet ergibt ausbaufähige 7,5 Punkte. (sw)
- 7,5/10 -
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