VÖ: 16. September 2011 Debemur Morti
Als Verfechter des Minimalismus im Black Metal musste ich mich mit dieser Scheibe erst einmal anfreunden. Hier kann man wirklich sagen, die Band spielt mit dem Tempo. Von kriechend und zäh bis Geballer ist alles vorhanden. Die Breaks sind nicht immer fließend, ein paar Mal sind sie so abrupt, dass ich dachte, es hätte bereits ein neuer Song begonnen. Aber die Band kann Atmosphäre erzeugen und das nicht zu knapp! Mysteriös, roh, kalt und böse, absoluten Wahnsinn verbreitend, aber auch nicht selten unstrukturiert. Bei zwei Songs bestehen die Intros bzw. Outros aus einer Art orientalischem Gesang (oder was soll das sonst sein?), das ist ja nun überhaupt nicht mein Fall und passt auch nicht zu dieser Musik. Am besten gelungen sind die letzten drei Songs der Scheibe. Da sind die Breaks gemäßigter, es gibt nicht mehr so viele Spielereien, einfach mehr Geballer und der Sänger schreit sich die Seele aus dem Leib. Bei "IHVH" zeigt sich wieder einmal: Manchmal ist weniger einfach mehr! (st)
- 7,5/10 -
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