ROB ROCK - Garden of chaos

VÖ: 21. September 2007
AFM Records

Rob Rock gehört sicherlich zu einem der besten Sänger, den es im Metal-/Rockzirkus gibt. Nach diversen Bands (u.a. Impelliteri, Warrior) und Ausflügen (Axel Rudi Pell, Avantasia) liegt mit "Garden of chaos" nun sein 4. Solo-Album vor.
Und darauf schafft Rob Rock nach der 2005er Scheibe "Holy hell" wieder einen kleinen Schritt weiter nach oben. Gleich der Opener und Titelsong ballert doublebassmässig straight aus den Boxen und die Band (die nach wie vor aus Musikern der Schweden Narnia besteht) zeigt, was sie kann.
Zwei "Instrumente" beherrschen das Album, zum einen die Gitarre von CJ Grimmark - vor allem seine Leistung auf Songs wie "Satan's playground" sind eine wahre Wohltat für die Ohren - und zum anderen Rob's kraftvolle Stimme, die jedem einzelnen Song eine besondere Not verpasst, und (nicht nur) "Spirit in the sky" oder "This time is the last time" zu wahren Perlen wachsen lässt.
Neben klassischem Headbanger-Stoff ("Savior's call", "Metal breed") haben mit "Unconditional" und "Ode to Alexander" auch zwei Balladen den Weg auf's Album gefunden - die jedoch ungünstigerweise das abschliessende Doppelpack des Albums bilden. Das Ende fällt somit etwas arg melancholisch-ruhig aus, täuscht aber nichtsdestotrotz keinesfalls über die Kraft, Energie und Spielfreude auf diesem Album hinweg. Sehr ordentlich! (maz)

- 7,5/10 -



 



RÊX MÜNDI - IHVH
REDEMPTION - The origins of ruin