SAVIOURS - Death's procession

VÖ: 07. Oktober 2011
Kemado Records

Halten wir zunächst fest, dass der Bandname keine Rückschlüsse auf die Musik zulässt - keine Retter oder Erlöser. Hauptsächlich eine Ami-Truppe, die - wie sollte es in dieser Zeit auch anders sein - ihren Wurzeln nachgeht. Da hätten wir Black Sabbath (als Vorreiter der Doom/Stoner-Bewegung mit den prägnanten knarzigen Riffs), Thin Lizzy und Iron Maiden (sehr offensichtlich - die Doppel-Leads) und auch Motörhead (die rock 'n rollige Rotzigkeit). Also alles, was eine Band wie z.B. Down auch verehrt, aber mit ihren sturen Südstaaten-Köpfen viel besser und eigenständiger umsetzt. Objektiv ist nichts gegen die sieben Songs auf dem nunmehr vierten Album einzuwenden. Grooves, Riffs, nette Leads, der Gesang wurde etwas dem Hardcore entliehen - aber Neues gibt es hier nicht und dem Vorhandenen fehlen die Aha!-Momente. Da hilft auch die unterschwellige Hardcore-mäßige Muskelspielerei nicht (Gitarrist/Sänger Sonny Reinhardt war mal bei den gar nicht mal schlechten Watch Them Die tätig). "Death's procession" will mich einfach nicht begeistern. (sw)

- 6/10 -



 



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