SENECA - Reflections

VÖ: 03. April 2009
Lifeforce

Langsam breche ich zusammen. Jungs, wie wäre es mal, wenn ihr euch für eine Richtung entscheidet und nicht versucht, alles Mögliche, was gerade angesagt ist, auch in jeden Song zu packen!? Wenn das alles jedenfalls noch die Klasse der Genre-Vorreiter hätte, könnte man ja noch darüber reden. Da denkt man, es geht mit einem kräftigen, aber doch melodischen Death-Geballer los, und schon wird alles wieder mit Beatdowns nieder gemäht und der belanglose Clean-Refrain versucht es zu kitten. Mal schielt man blutarm nach Schweden, dann wieder gen The Black Dahlia Murder - übergreifend also auch nach Schweden. Zwischendurch noch mal an der Sechssaitigen zeigen, daß man (eben nicht so) toll wie Unearth fiedeln kann. Ach ja - zwei ruhige Instrumentals gibt's auch noch ... mir fällt gar nicht so schnell ein, wo ich welche Sachen schon ähnlich oder/und besser gehört habe. Gott sei Dank ist alles nach 33 Minuten vorbei.
Das Prädikat "teilweise hörbar" bekommt ihr trotzdem, weil ihr an euren Instrumenten keine Stümper seid. Nur dieser brachiale "Bits & Pieces"-Sound kommt auf diesem Ideen-Niveau gar nicht gut. Entweder oder. (sw)

- 6/10 -



 



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