SEVEN WITCHES - Call upon the wicked

VÖ: 03. Juni 2011
Massacre Records

Bobby Lucas, Wade Black, Alan Tecchio und nun zum dritten Mal schon James Rivera! Für diese Liste hochkarätiger Metal-Sänger allein hätte Jack Frost mit seiner Band Seven Witches einen Orden verdient - für Beständigkeit wohl auch. Denn wer Seven Witches kennt, weiß auch, was er bekommt. Genau wie bei James Rivera, dessen Gesangsdarbietung auf Album Nr. 8 abermals über jeden Zweifel erhaben ist. Dass er dabei zeitweise fast wie Rob Halford klingt ("Eyes of fame"), führe ich einfach mal auf die Vorlieben von Herrn Frost zurück. Neben klassischen Riff-Groovern ("Fields of fire"), furztrockenem Midtempo ("Ragnarock") und doom-geschwängerter Epik ("End of days") lässt er seine Wurzeln witzigerweise immer dann offensichtlicher durchblitzen, wenn das Tempo angezogen wird. So wie die Verbeugung vor den alten Judas Priest/Saxon-Tagen im Titelsong "Mind games" mit seinen Fühlern Richtung der Speed/Thrash-Anfänge, und "Harlot of troy" als cooler Kreuzüber zwischen "Kill 'em all" und "Feel the fire". Zum Schluss noch eine dezent modifizierte Version des Cream-Klassikers "White room" und schon ist wieder ein richtig gutes Metal-Album fertig, bei dem der Freund traditioneller Werte immer wieder gute Laune bekommt.
Bonustrack-Fetischisten dürfen sich obendrein über derer drei freuen. Zu genießen gibt es Live-Versionen (ebenfalls mit James Rivera am Mikro) von "Metal tyrant", "Metal asylum" und "Jacob". Metal to the full - Seven Witches eben! (sw)

- 8/10 -



 



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