VÖ: 17. August 2012 Spinefarm Records
Eigentlich könnte der Boston-Fünfer schon längst zur Spitze des modernen US-Metal gehören. Mit dem dritten Alben ("The Art Of Balance", 2002) und vor allem dem überragenden vierten Album ("The War Witihin", 2004), sowie einer Grammy-Nominierung, schien der Weg nach ganz oben nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch welcher Teufel auch immer die Band in den Folgejahren geritten hat, die späteren Alben waren schlicht und einfach belanglos und aus kommerzieller Sicht mitunter die reinsten Katastrophen - und so folgte der rasante Absturz. Mittlerweile hat man sich wieder gefangen, das 2009er "Retribution" war schon wieder sehr ordentlich und mit dem nun vorliegenden achten Album - "Fire Form The Sky" - will man endgültig wieder oben mitmischen. Und das gelingt auch zweifelsfrei - soviel schonmal vorweg. Das Quintett schafft es endlich wieder, wirklich packende Songs zu schreiben, mit starken Riffs/Soli, tollen Melodien und eingängigen Hooks und Refrains. Und da stört es eigentlich auch gar nicht weiter, dass die Parallelen zu Trivium hin und wieder mehr als deutlich sind. Man spielt halt ebenfalls eine äußerst gelungene thrashige Mischung aus Metallica-Riffs in Verbindung mit Metalcore. Doch auf "Fire From The Sky" wirkt diesmal alles frisch, glaubwürdig und irgendwie locker aus dem Handgelenk heraus. Titel wie das eingängige "Divide And Conquer", das etwas düstere "Weight Of The World" oder das durchaus ein bisschen an Bullet For My Valentine erinnernde "Save Your Soul" sind zweifelsfrei starke Songs - und nicht nur diese drei. (maz)
- 8/10 -
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