VÖ: 17. Augsut 2012 Let It Burn Records
Nachdem die ersten Gitarrenanschläge gemacht sind und Sänger Dave Naylor seine ersten Worte in impulsive Shouts kleidet, denkt man nicht zu Unrecht zwangsläufig sofort an Emmure. Denn vor allem die Gitarrenparts haben ungemein viel Ähnlichkeit, so dass es von gewisser Ironie zeugt, dass ausgerechnet dann noch deren Sänger einen Gastauftritt auf dem Album "Redemption" hat. Diese musikalische Überlappung führt für mich sogar soweit, dass ich sagen würde, Shinto Katana haben einfach mal ein weiteres Emmure-Album gemacht, allerdings mit anderen Vocals. Was heißt das genau? Nunja, wer Emmure mag, der wird auch Shinto Katanas neues Album mögen, wer Emmure nicht mag, der wird auch Shinto Katana nicht mögen. Große Überraschungen sind auf dem Album nicht zu erwarten, alles ist sehr einheitlich und bewegt sich auf einem gleichmässigen Level. Die Gitarren sind kräftig und die Shouts brachial, allerdings bewegt sich Naylor auf einem Tonumfang von etwa drei Noten, so dass der Gesang, obwohl er sehr kraftvoll ist, mit der Zeit sehr monoton wird. Shinto Katana müssen einfach mehr Abwechslung in ihre Musik bringen, denn ansonsten geht sehr viel Talent bei den Australiern verloren. (zeo)
- 7/10 -
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