SILVERDOLLAR - Morte

VÖ: 19. August 2011
Massacre Records

Silverdollar aus Schweden gründeten sich bereits 1996, waren anfangs allerdings eine reine Coverband und veröffentlichten - von einem Cover-Album mal abgesehen - ihr erstes selbstkomponiertes Album erst 2007. Das nun vorliegende "Morte" ist nach elf Jahren Bandgeschichte gerade mal Album Nummer Zwei, und darauf weiß das Quartett definitiv zu überzeugen. Wem Hammerfall zu schwedisch und Jag Panzer zu amerikanisch ist, und wer es darüber hinaus gerne auch mal etwas progressiver mag, der ist hier genau an der richtigen Stelle. Silverdollar fühlen sich scheinbar in jeder Geschwindigkeit zu Hause, sei es bei klassischen Hardrock-Nummern wie "Eternal glory", ruhigeren Titeln wie dem eröffnenden "Morte", rasenden Doublebass-Attacken wie bei "Evil never sleeps" (das im Refrain die Genialität von Edguy und älteren Stratovarius erreicht) oder Midtempo-Headbangern der Marke "CO2". Was außerdem äußerst positiv heraussticht, sind zum einen die meist massiven und tiefen Gitarren (wie im starken "Damage done"), das nur sehr dezent bis kaum eingesetzte Keyboard und die wirklich kraftvolle und klare Stimme von Sänger Esa Englund. Das alles macht "Morte" zum perfekten Soundtrack des Sommers. Ein Album, das mit hochklassigem Songwriting überzeugen kann und ohne jeglichen Durchhänger auskommt. (maz)

- 8/10 -



 



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