VÖ: 09. April 2010 Roadrunner Records
Slash (Saul Hudson) ist zweifelsohne einer der größten Gitarristen auf diesem Planeten. Nach Guns N'Roses, Slash's Snakepit, Velvet Revolver, und einer Vielzahl von Gastauftritten (u.a. bei Alice Cooper, Doro, Motörhead und selbst bei Michael Jackson und Rihanna) ist das schlicht mit "Slash" betitelte Album sein erstes wirkliches Solo-Album. Ähnlich wie auch Santana greift Slash dabei auf diverse Gastsänger zurück, die seinem Album den besonderen Kick geben, und "Slash" dabei wie eine amtliche Rock-Compilation ausfallen lassen: Ian Astbury/The Cult (beim starken Opener "Ghost"), Ozzy Osbourne (beim Midtempo-Rocker "Crucify the dead"), Fergie/The Black Eyed Peas (beim groovenden "Beautiful dangerous"), Andrew Stockdale/Wolfmother (bei der 70er Jahre-Huldigung "By the sword"), Adam Levine/Maroon 5 (bei der Ballade "Gotten"), Kid Rock (beim leicht bluesigen "I hold on"), oder M. Shadows/Avenged Sevenfold (beim härtesten und stärksten Song des Albums, "Nothing to say"). Darüber hinaus kommen auch Lemmy Kilmister und Iggy Pop zu Wort, und für das überragende instrumentale "Watch this" hat sich Herr Hudson mit Dave Grohl/Foo Fighters und Duff McKagan/Velvet Revolver verstärkt. Insgesamt ein durchweg buntes und sehr abwechslungsreiches Rock-Album, das hautpsächlich von seiner illustren Schar an Gastsängern lebt, aber auch musikalisch eine Menge zu bieten hat. (maz)
- 7,5/10 -
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