SLAYER - World painted blood

VÖ: 30. Oktober 2009
American Recordings

Ich fasse es nicht! Sie haben es wirklich wieder getan. Slayer zeigen der gesamten Konkurrenz abermals, warum sie das Maß allen Extremen sind. Weil sie fast schon im Standard-Verfahren hochklassige Thrasher wie den Titelsong, "Hate worldwide" oder "Not of this god" in die Runde werfen? Weil der stampfende Beat von "Americon" süchtig macht? Das beklemmende "Beauty through order" fiese, rasante Wendungen in sich birgt? Oder Tom Araya in "Psychopathy red" hysterischer denn je schreit (Hut ab!)? Aber ist das denn wirklich so wichtig? Daß diesem Album wohl öfter Vergleiche mit "Divine intervention" zugesprochen werden, und man es fast schon als "old school" betiteln kann? Daß die Produktion trocken ist, aber massiv drückt? Daß sich das Duo King/Hannemann erneut eine Armada an Killerriffs und irrsinnigen Soli aus den Händen schüttelt und dabei unaufhörlich von Dave Lombardo nach vorne gepeitscht wird?
Brauchen wir auf die ganzen Fragen denn wirklich eine Antwort, wenn auf dem CD-Cover ganz groß der Name SLAYER prangert? Ich für meinen Teil bin von den Totschlägern noch nie enttäuscht worden. Und daran ändert "World painted blood" rein gar nichts. So beängstigend lässig ein solch geiles Album einzutrümmern, ohne dabei auf Krampf einen Klassiker einspielen zu wollen - DAS ist Klasse!! DAS ist SLAYER! (sw)

- 9/10 -



 



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