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SPIRIT DESCENT - Doominion

VÖ: 17. September 2010
Eyes Like Snow

In deutschen Landen doomt es sich zur Zeit verdammt gut. Doomshine legten kürzlich vor, Atlantean Kodex folgen noch, und Spirit Descent mischen kräftig mit. Sie wissen selbst, dass sie den Doom nicht neu erfinden, dafür wissen sie sehr wohl, wie man diesen Stil mit Leidenschaft und Ergebenheit zelebriert. Mit tiefen Gitarren, schicken Harmonien und der versierten Stimme von ex-Deceptive Silence-Sänger Jan Eichelbaum bekommt der Doomster von heute neun Tracks (der Bonussong "Veracity" versteckt sich ganz weit hinten), die genau das sind, was den Doom ausmacht - heavy, episch, aus dem Herzen. Das abwechslungsreiche Drumming von Guido Preussner (vormals bei der British Wave-Band "The Name") unterstützt dieses Vorhaben mit Nachdruck. Im Lübecker Rosenquarz Studio (u.a. Warning, The Lamb Of Thoth) wurde "Doominion" zudem mit einem organischen, sehr reduzierten und trotzdem warmen und druckvollen Sound veredelt. Wer es neben Candlemass oder Solitude Aeturnus (der Beginn von "In hatred" geht glatt als Hommage an "9th day: The awakening" durch) gerne noch einen Tick schwermütiger mag (St. Vitus oder ein wenig My Dying Bride) wird hier mit Sicherheit glücklich werden, und sich der "Doominion" ergeben. Ein exquisiter RunDOOMschlag! (sw)

- 8,5/10 -