VÖ: 20. Januar 2012 AFM Records
Wenn die Neue Deutsche Härte ein Kuchen wäre, dann müssen sich mehrere Bands die paar Krümel teilen, die Rammstein noch übrig lassen. Viel ist das sicherlich nicht, aber es scheint zur Existenzsicherung zu reichen. Stahlmann aus Göttingen haben 2010 mit ihren selbstbetitelten ersten Album ebenfalls recht erfolgreich ein paar Krümel eingesackt. Der neue Longplayer hört auf den Namen "Quecksilber" und bietet einmal mehr eine gelungene Mischung aus treibenden Metal-Riffs, stampfenden Industrial-Klängen, Gothic-Melodien, Elektro-Rock-Parts und den typisch deutschen - und herrlich plakativen - Texten und Reimen. Das alles ist zwar weder neu, noch innovativ, aber zumindest verstehen es Stahlmann, gute Songs und eingängige Refrains zu schreiben. Musikalisch bewegt man sich auf dem bewährten Pfad irgendwo zwischen Oomph! ("Spring nicht", "Tanzmaschine"), ASP ("Mein Leib"), neueren Terminal Choice ("Asche"), sowie Megaherz und Eisbrecher. Speziell für die Tanzfläche gibt's zusätzlich noch einen Club Remix von "Tanzmaschine" (hitverdächtig), sowie drei weitere Bonustracks auf der Digipak-Version. Wer auf die eben genannten Bands steht, wird Stahlmann zweifelsfrei lieben. (maz)
- 7,5/10 -
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