SUIDAKRA - Caledonia

VÖ: 17. November 2006
Armageddon

Eigentlich war das Thema Suidakra seit dem 2005er "Command to charge"-Album für mich erledigt. Von daher ging ich auch ein wenig skeptisch an das neueste Werk "Caledonia" heran.
Gleich der 8-minütige Opener "Highland hills" bringt jedoch wieder alle Stärken von Suidakra unter einen Hut: Geradliniger Metal mit Folk-/Mittelalter-Anteilen, viele Breaks und Tempiwechsel, tolle Melodien, cleaner Gesang und Growls und viele gitarrenlastige Instrumentalpassagen. Ja ... so liebe ich das!
Zum Glück bleibt der Opener kein Einzelfall. Suidakra scheinen sich auf ihre alten Stärken besonnen zu haben, speziell der Sound ist auf dem mittlerweile 8. Alben nahezu perfekt ausgereift, und zeigt, daß Suidakra mittlerweile einen ganz eigenständigen Stil haben, der nach wie vor auch vor Dudelsäcken keinen Halt macht.
Mit solch grandiosen Songs wie dem sehr akustisch gehaltenen "The distant call", oder dem starken "The IXth legion" stechen Suidakra eindrucksvoll aus der Vielzahl der Bands, die sich mittlerweile in diesem Genre tümmeln, hervor.
Auch wenn sich Suidakra nach wie vor immer noch an "The arcanum" (2000) messen lassen müssen, und diese Klasse vielleicht nicht ganz erreichen, aber zumindest tut es unheimlich gut zu wissen, daß Suidakra wieder zurück sind. Danke! (maz)

- 8/10 -



 



SPOCK'S BEARD - Spocks Beard
SINCE THE FLOOD - No compromise