VÖ: 01. Dezember 2006 Metal Blade
Da wurde ich noch vor ein paar Monaten gefragt, ob ich zufällig wüsste, was aus der Band A Canorous Quintet geworden ist, die u.a. mit dem Album "The only pure hate" (1998) ein fantastische Stück Schweden-Tod abgeliefert hat, und genau diese Frage hat sich nun geklärt, denn die ehemaligen Mitglieder haben sich unter dem Namen This Ending wieder zusammengerauft, mit Amon Amarth-Schlagzeuger Fredrik Andersson verstärkt und liefern jetzt mit "Inside the machine" ihr Debut-Album ab. Und das hat es wirklich in sich... This Ending verbinden gekonnt brachiale Härte mit dem fast schon in der Versenkung verschwundenen Stil von damals. Brutal, bösartig, mit gnadenlosen Double Bass Attacken, und einer Gitarrenarbeit, auf deren melodische Feinheiten man erst nach mehrmaligem Durchlauf aufmerksam wird. Es wäre nicht ganz zutreffend, This Ending einfach als härteren Melodic Death Metal zu bezeichnen, denn dafür sind die Arrangements zu modern und an einigen Stellen legt sich gar ein düster-böser Neo-Thrash-Teppich auf die Grooves. Anspieltipps zu geben, ist bei dieser Scheibe schwierig. Das refrainstarke "Plague angel" oder auch "Seeds of destruction" würde ich wohl am ehesten nennen. Wer den typischen 90er Jahre Schweden Death Metal schmerzlich vermisst, auf die härteren Sachen von The Duskfall und Dimension Zero steht, und wem Soilwork, neuere In Flames & Co. nicht brachial genug sind, für den besteht bei This Ending absolute Kaufpflicht! (maz)
- 9/10 -
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