TERRORIZER - Darker days ahead

VÖ: 18. August 2006
Century Media

So, das ist also der ominöse Nachfolger von "World downfall" - dem "Reign in blood" des Grindcore. Ob das sieben Jahre später klappt? Nö, aber nur unter der Voraussetzung, daß die Musiker (nur Jesse Pintado und Pete Sandoval sind als Originale dabei) auch noch einmal so einen Hammer dieser Größe produzieren wollten. Auf jeden Fall ist diese Mission nicht geglückt, denn "Darker days ahead" ist ein gutklassiges Old-school-Florida-Death-Metal-meets-Grindcore-Album geworden. Mehr nicht. Die Riffs sind einfach, das Tempo ist hoch, und wer braucht schon Soli. Mikro-Neuzugang Anthony Rezhawk macht seine Aufgabe recht gut und klingt etwas nach Peter von Vader. Zusammen mit den tiefer gelegten Gitarren klingt das auf jeden Fall dunkler als damals.
Fazit: Gute Scheibe, aber der Name Terrorizer auf dem Cover zerstört irgendwie den Kult, der den Erstling von 1989 umgibt. (sw)

- 7/10 -


 



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