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THARSYS - Under her dead hands

VÖ: 29. Januar 2010
Yonah Records

Bei diesem seltendämlichen Cover vergeht einem fast die Lust, sich das neueste Werk dieses deutschen Sechsers überhaupt anzuhören. Und das wäre wirklich fatal, denn das, was diese Truppe aus Nordrhein-Westfalen auf "Under her dead hands" zelebriert, kann sich zweifelsohne hören lassen. Düster, schleppend, melancholisch, und dann plötzlich wieder aggressiv, fast schon brachial - irgendwo zwischen Doom und Gothic. Da schielt man durchaus mal in Richtung My Dying Bride und Anathema, und der Wechselgesang zwischen Frank Kronnagel und Sara Lauhoff lässt entfernt Vergleiche mit Lacuna Coil zu. Besonders gut zu Gesicht stehen der Band die tiefen Growls, wie bei "Seven", wobei Sängerin Sara wiederum stimmlich manchmal etwas arg dünn klingt, und einen Song wie "Infernal love" fast schon in die Belanglosigkeit haucht. Trotz allem ein durchaus interessantes Album, das von Sebastian Levermann (seines Zeichens Sänger bei Orden Ogan) produziert wurde. (maz)

- 6,5/10 -