VÖ: 06. Februar 2009 Lifeforce Records
Nach diversen EPs legen die Münchener The Blackout Argument nun mit "Remedies" ihren zweiten Longplayer vor. Da ich das Debut-Album ("Decisions", 2007) nicht kenne, kann und werde ich natürlich auch keine Vergleiche ziehen (können), und mich somit voll und ganz auf den nun vorliegenden zweiten Output des Quintetts konzentrieren. "Remedies" ist vor allem eins: Ein modernes Hardcore-Album, das sich musikalisch auch im Punkrock, (modernen) Metal und Postcore bedient. Sehr angenehm fallen dabei vor allem die Wechsel zwischen den clean Vocals und den aggressiven Growls auf. Sänger Raphael Schmid macht hier wirklich einen verdammt guten Job, und nutzt die Bandbreite seiner Stimme vollends aus. Doublebass-Attacken und brachiale Parts stehen den meist sehr eingängigen, fast schon zerbrechlich wirkenden Refrains gegenüber. Nicht selten wird man an Boy Sets Fire (R.I.P.) erinnert. Die Tempiwechsel mit ihren plötzlichen Riff-Gewittern halten die Spannung durchweg aufrecht. Anspieltipp: Das mehr als bezeichnende "Dead but so alive (Wild oat)". Ein unter'm Strich sehr ordentliches Album, das Lust auf mehr macht, und bewiesen hat, daß mit The Blackout Argument zukünftig jederzeit zu rechnen ist. (maz)
- 7/10 -
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