THE DEVIL'S BLOOD - The Thousandfold Epicentre

VÖ: 11. November 2011
Ván Records

Ich werde wohl nie über die "befriedigenden" sieben Punkte hinauskommen, wenn es um The Devil's Blood geht. Respekt habe ich sicherlich vor der unbeirrten Art, mit der sie ihren Weg gehen. Wie auch schon beim Debüt "The Time Of No Time Evermore" kann man die Musik auch nicht schlechtreden, selbst wenn man nichts damit anfangen kann. Schlecht geht anders. Ich selbst bin überrascht, dass die allerorts beschriebene okkulte Atmosphäre dieses Mal in Form von "Cruel Lover" und "The Madness Of Serpents" sogar richtig zündet - für mich definitiv die besten Songs hier. Bei "She" und "Within The Charnel House Of Love" ist auch mehr als nur Aufhorchen angesagt. Dagegen stehen mir aber eher Standard-mäßig rockende Songs wie den Titelsong, "Fire Burning" oder "Die The Death" (das "Lalala" ist so 70ies, das es schon weh tut) eher im Weg. Ganz zu schweigen vom 15-minütigen "Feverdance", welches zum Abschluss der CD so leise beginnt, dass man meint, die CD wäre schon längst zu Ende. Es fällt aber auf, dass sich The Devil's Blood nicht auf bloßes Kopieren ihrer selbst reduzieren, sondern mit klarem Fokus ihren Ideen Flügel verleihen, die Arrangements ausbauen und einfach entschlossen zu Werke gehen. Sogar Sängerin Farida wurde dieses Mal besser ins Licht gerückt und nicht pausenlos gedoppelt, was ihre Stimme viel besser zur Geltung bringt. Ihr merkt, "The Thousandfold Epicentre" kann man nicht schlechtmachen, weil es nicht schlecht ist. Es ist nur eine reine Ansichtssache, der ich aber in meiner Funktion als Schreiberling objektiv begegnen muss. Daher "gut". (sw)

- 7/10 -



 



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