THE DISTANCE - The rise the fall and ...

... everything in between

VÖ: 24. November 2006
Alveran Records

Würde man diese Scheibe, die nach Achtungserfolgen in Amerika, nun auch hierzulande erhältlich ist, als DJ bei einer Metalveranstaltung auflegen, dann würde es vermutlich ein paar böse Blicke geben.
Aber nicht, weil "The rise the fall and everything in between" so schlecht ist - das ist sicherlich nicht der Fall - aber um es auf den Punkt zu bringen: Der Metal-Anteil ist einfach nicht ausreichend.
Auch wenn der Grund-Tenor irgendwo im melodischen Hardcore-Bereich angesiedelt ist (sehr stark: "Phase two"), so driftet man doch allzu oft in weichere (punkigere) Gefilde ab, und ein Großteil der wirklich mehr als eingängigen Refrains, erinnert doch eher an Bands wie My Chemical Romance, Blink 182 oder The Used. "Let it rain" und "Inspired by you" sind ganz typische Beispiele dafür.
An der kompositorischen, spielerischen und produktionstechnischen Seite gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Album kommt straight und kompakt rüber, aber wie gesagt: Einziges Manko: Zu wenig Metal- bzw. Hardcore-Anteil. Trotzdem eine saubere Vorstellung. (maz)

- 6,5/10 -



 



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